Trauerbegleitung: Neuwieder Hospizverein startet mit verstärktem Team ins neue Jahr

Angebote sollen erweitert werden

Seit vielen Jahren schon ist es dem Neuwieder Hospizverein wichtig, trauernde Menschen zu begleiten, sie durch verschiedene Angebote zu unterstützen. Wie in der Hospizbegleitung auch sind es qualifizierte Ehrenamtliche, die das Fundament für diese Arbeit bilden. So ist man im Neuwieder Hospizverein besonders froh darüber, dass das Team der Trauerbegleiterinnen verstärkt in das neue Jahr gehen kann. Insgesamt 15 Ehrenamtliche werden sich ab jetzt in den Trauercafés in Neuwied, Dierdorf, Linz und auch in der Kinder-, Jugend- und Familientrauerbegleitung engagieren. „Nachdem wir im vergangenen Jahr gemeinsam mit den Hospizvereinen Koblenz und Altenkirchen Ehrenamtliche für diese Aufgabe qualifizieren konnten, freuen wir uns riesig, dass nun sieben Frauen unser Team verstärken“, sagt die Koordinatorin für Trauerbegleitung im Neuwieder Hospizverein, Beate Christ. Dies sichere nicht nur die bestehenden Angebote, sondern ermögliche, auch neue Gruppen oder Aktionen zu etablieren und anzubieten.

„Ich kann mir gut vorstellen, beispielsweise auch im Norden des Landkreises eine Kinder- oder Familiengruppe einzurichten oder eine weitere Gruppe für trauernde Erwachsene anzubieten“, sagt Christ. Denn gerade für Trauernde aus der Verbandsgemeinde Asbach, von der Linzer Höhe oder auch aus dem Puderbacher Land könnte es hilfreich sein, wohnortnah Unterstützung zu finden, ohne sich auf den Weg nach Neuwied machen zu müssen. Dass dies gelingt, hängt unter anderem von Kooperationspartnern ab, die gemeinsam mit dem Hospizverein Veranstaltungen organisieren oder Räumlichkeiten anbieten. „In der Vergangenheit haben wir beispielsweise schon mit dem Katholischen Familienzentrum Rheinischer Westerwald in Asbach oder dem Mehrgenerationenhaus in Neustadt Projekte durchgeführt. Auch die Evangelische Kirchengemeinde Neustadt-Vettelschoß stellte uns im vergangenen Jahr Räume für Einzelbegleitungen zur Verfügung“, sagt Beate Christ. Generell sei sie sehr froh, bei Anfragen in unterschiedlichen Orten im Landkreis immer „offene Türen einzurennen“. So steht unter anderem für den Jugendtreff „Dunkelbunt“, der in Zusammenarbeit mit dem Koblenzer Hospizverein angeboten wird, das Neuwieder Jugendzentrum „Big House“ als Kooperationspartner den Trauerbegleiter/innen zur Seite.

In den nächsten Wochen will Beate Christ auf verschiedene Institutionen oder Gemeinden zugehen, um mögliche neue Standorte und Kooperationspartner für die Trauerbegleitung zu finden.